Gemeinde Gössenheim und Sachsenheim mit Wappen



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© 2016 Johannes Schmelz Verwaltungsgemeinschaft Gemünden a. Main


 

    1410 Homburg Innenhof

    Konrad IX von Bickenbach stirbt.

     

    1390 - 1463

    Konrad X von Bickenbach.

     

    1443

    Konrad XI von Bickenbach heiratet Agnes, Tochter des Grafen Nassau-Wiesbaden.  Von Konrad XI von Bickenbach entstammen zwei Kinder, Konrad XII und  Tochter Susanne. Der schwachsinnige Sohn Konrad XII war der letzte  Bickenbacher auf der Homburg.

     

    1469

    Um für die Zukunft ihrer Kinder zu sorgen, schlossen die Eltern mit dem Landesherrn Fürstbischof Rudolf II von Scherenberg, dem Herzog von Franken, einen bis ins einzelne gehenden Verkaufs-Vertrag, wonach sämtliche Güter und Rechte des Besitztums Hohenberg, an das Hochstift Würzburg, fallen würden. Dabei verpflichtet sich der Fürstbischof noch alle bestehenden Schulden zu bezahlen, der Tochter Susanne ein Heiratsgut von 5000 Gulden zu zahlen und für den kranken Konrad XII von Bickenbach 100 Gulden jährlich aufzubringen. Außerdem wird Konrad XI von Bickenbach und seiner Gemahlin die lebenslange Nutznießung ihres Besitzes zugesprochen.

     

    1481

    Konrad XI von Bickenbach verzichtet freiwillig auf die Nutznießung gegen eine Zahlung von 5000 Gulden und zieht mit seiner Gattin in das Gebiet des Erzbistums Mainz.

     

    1483

    Konrad XI von Bickenbach ist gestorben und wurde zusammen mit seiner Frau Agnes in der Stiftskirche von Aschaffenburg beigesetzt.Rekonstruktionsversuch von Architekt Helmut Hojenski

     

    1497

    Auf der Homburg hat nach dem Abzug Konrad XI von Bickenbach alles Rittertum aufgehört. Der Fürstbischof als Landesherr bildet einen besonderen Verwaltungsbezirk für die neu gewonnenen Besitzungen. Die Homburg wird Amtssitz und erhält einen Amtmann.

     

    1525

    Die Homburg übersteht schadlos den Bauernkrieg.

     

    1680

    Brand im Herrenhaus der Hauptburg. Danach allmählicher Verfall der Gebäude.

     

    1725 - 1729

    Auflassung der Homburg.

     

    1732

    Der Amtssitz wird durch Amtskeller Mohr in den neu errichteten Amtssitz nach Sachsenheim verlegt.

     

    1780

    Der Burgbesitz wird durch die Fürstbischöfliche Hofkammer aufgeteilt. Die Gemeinde Karsbach erhält den Schloßhof mit den dazugehörigen Gebäuden (Vorburg A). Das Hauptgebäude (B), in dem sich die Wohnräume befanden, wird der Gemeinde Gössenheim zugeteilt.

    Zum Steinbruch für die umliegenden Ortschaften geworden, verfällt die einst so schöne, unbesiegt Jahrhunderte überdauernde Homburg, langsam zur Ruine.